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Duales Studium jetzt auch in Gießen
- Beruflichen Schulen Bebra sind Kooperationspartner
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im Bild von links: Burkhard Vieth (Präsident der Hessischen Straßen- und Verkehrsverwaltung), Prof. Dr. Harald Danne (Vizepräsident der TH Mittelhessen), Prof. Dr. Joaquin Diaz (Dekan des Fachbereichs Bauwesen), und der Oberstudiendirektor Wolfgang Haas (Schulleiter der Beruflichen Schulen Bebra) |
Die Hessische Straßen- und Verkehrsverwaltung, die Technische Hochschule Mittelhessen und die Beruflichen Schulen Bebra wollen ihre Zusammenarbeit in Lehre und Ausbildung weiter intensivieren. Das sieht die Kooperationsvereinbarung vor, die der Präsident der Hessischen Straßen- und Verkehrsverwaltung, Burkhard Vieth, der Vizepräsident der TH Mittelhessen, Prof. Dr. Harald Danne, und der Schulleiter der Beruflichen Schulen Bebra, Oberstudiendirektor Wolfgang Haas, in Gießen unterzeichnet haben.
„Bundesweit stehen wir vor einer wachsenden Anfrage nach praxisorientiertem Ingenieursnachwuchs. Die Kooperationsvereinbarung zum dualen Ausbildungsgang für Bauingenieurinnen und Bauingenieuren kann hierbei Abhilfe schaffen“, erklärte Vieth anlässlich der Unterzeichnung. „Mit dem Kooperationsvertrag“, so Danne, „erweitern wir die in der Vergangenheit erprobte Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Verwaltung und tragen so zur Stärkung Mittelhessens als aktiver Wissenschaftsregion bei.“ Prof. Dr. Joaquin Diaz, Dekan des Fachbereichs Bauwesen, wies auf den großen Bedarf an Bauingenieuren hin. Allein über die Bundesanstalt für Arbeit würden aktuell mehr als 5000 Spezialisten gesucht. Oberstudiendirektor Haas ist überzeugt, dass den Auszubildenden -Fachkräften für Straßen- und Verkehrstechnik, aufgrund ihres fundierten baulichen Wissens, der Einstieg in das Bauingenieurstudium leicht fallen wird und bezeichnet die Kooperation als einen „Gewinn für alle Beteiligten“.
Ziel der Vereinbarung zum dualen Studium ist eine substanzielle Kooperation zur Förderung des praxisorientierten Ingenieurnachwuchses. Praktische Erfahrungen einer beruflichen Ausbildung gepaart mit dem theoretischen Wissen eines Hochschulstudiums werden dabei kombiniert. Durch die Verzahnung soll eine qualitativ hochwertige Bauingenieurausbildung erreicht werden. Besonderen Wert legen Verwaltung und Hochschule auf die Zusammenarbeit in der individuellen Studienberatung und betreuung der Auszubildenden. Dabei geht es auch um die Initiierung gemeinsamer Projekthemen, die Unterstützung bei der Auswahl und Bearbeitung von Bachelorarbeiten und die partnerschaftliche Durchführung von Informationsveranstaltungen und Kooperationsprojekten unter anderem im Rahmen von Forschungs- und Entwicklungsaufgaben.
2008 wurde erstmals eine Kooperationsvereinbarung zwischen Hessischer Straßen- und Verkehrsverwaltung, der Universität Kassel und den Beruflichen Schulen Bebra geschlossen. Derzeit gibt es 39 Auszubildende im dualen Studium in Kassel und Darmstadt. Anfang 2013 werden die ersten dual Studierenden ihr Studium in Gießen beenden.
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